Không có mô tả ảnh.

Das Nordkönigreich erwachte zum Klang des Donners.

Doch es gab keine Wolken.

Die Berge selbst zerbrachen.

Aus der Gefrorenen Kathedrale breiteten sich gewaltige Wellen blauer Energie über das gesamte Königreich aus.

Flüsse erstarrten augenblicklich.

Alte Burgen wurden von kristallklarem Eis überzogen.

Und Tausende Menschen blickten zum nördlichen Himmel.

Ein gigantischer schwarzer Drache erschien aus dem Sturm.

Auf seinem Rücken stand Königin Elara.

Ihr silbernes Kleid hatte sich in eine leuchtende blaue Rüstung verwandelt.

Ihre Krone schwebte über ihrem Kopf.

Ihre Augen brannten wie zwei blaue Sterne.

Kael starrte vom Boden aus zu ihr hinauf.

„Eure Majestät…“

Elara sah langsam nach unten.

„Ich kann alles hören.“

Kael runzelte die Stirn.

„Was meint Ihr damit?“

„Ich kann das Eis hören.“

Sie hob eine Hand.

Sofort schossen Tausende Kristallsäulen aus dem Boden.

Die Soldaten wichen erschrocken zurück.

Elara betrachtete ihre eigene Hand.

„Ich habe das nicht getan…“

Der Drache antwortete:

„Doch. Du hast es getan.“

Plötzlich erschien eine Armee hinter dem gefrorenen Tal.

Tausende dunkle Krieger marschierten auf das Königreich zu.

An ihrer Spitze stand Lord Veyron.

Ein uralter Magier, der seit Jahrhunderten auf das Erwachen der Eiskönigin gewartet hatte.

Er hob seinen schwarzen Stab.

„Endlich.“

Seine Armee brüllte.

„Die Königin ist zurückgekehrt!“

Kael drehte sich zu Elara.

„Wer ist das?“

Der Drache antwortete, bevor sie sprechen konnte.

„Der Mann, der dich vor tausend Jahren verraten hat.“

Elaras Gesicht wurde blass.

„Vor tausend Jahren?“

Der Drache senkte seinen Kopf neben sie.

„Du warst die erste Eiskönigin.“

Elara starrte ihn an.

„Und du?“

Die blauen Augen des Drachen wurden sanft.

„Ich war dein Wächter.“

Dann griff Veyron an.

Eine gewaltige Welle schwarzer Magie raste durch das Tal.

Kael schrie:

„ALLE IN DECKUNG!“

Der Drache breitete seine Flügel aus.

BOOOOM!

Blaues Feuer traf auf schwarze Magie.

Die Explosion erschütterte die Berge.

Doch Veyron lächelte.

„Du verstehst es immer noch nicht, Königin Elara.“

Er hob seine Hand.

Hinter ihm spaltete sich der Boden.

Ein zweiter Drache erhob sich.

Dieser war gigantisch.

Seine Schuppen waren vollständig schwarz.

Seine Augen leuchteten rot.

Elara starrte voller Entsetzen.

„Noch ein Drache…“

Veyron lachte.

„Nein.“

Er zeigte auf die Kreatur.

„Der Bruder deines Drachen.“

Der schwarze Drache brüllte.

Das Eis unter Elara zerbrach.

Sie fiel.

„ELARA!“

Kael rannte auf sie zu.

Doch bevor er sie erreichen konnte, blieb die Eiskönigin plötzlich mitten im Fall stehen.

Sie schwebte.

Blaues Licht umgab ihren Körper.

Ihr Haar erhob sich in die Luft.

Ihre Augen wurden vollständig weiß.

Und jedes Stück Eis im Tal begann sich auf sie zuzubewegen.

Kael flüsterte:

„Eure Majestät…“

Elara öffnete langsam ihre Augen.

Dann sah sie direkt zu Veyron.

Ihre Stimme war nicht länger ängstlich.

Sie war ruhig.

Mächtig.

Uralte Kraft lag darin.

„Du wolltest die Eiskönigin.“

Der gesamte Himmel färbte sich blau.

Elara hob ihre Hand.

„Jetzt hast du sie.“

Über dem Schlachtfeld erschien eine gigantische Kristallkrone.

Die beiden Drachen brüllten.

Die Berge explodierten unter blauen Blitzen.

Und zum ersten Mal seit tausend Jahren…

entfesselte die Eiskönigin ihre wahre Macht.

Mình sẽ viết tiếp toàn bộ phần còn lại đến END bằng tiếng Đức với tiêu đề truyện. Vì phần trước mới là mở đầu của chương 2, phần kết sẽ khá dài nên mình chia thành nhiều phần liên tiếp để không bị cắt mất nội dung.


DIE EISPRINZESSIN: DAS ERWACHEN DER URALTEN MACHT

Teil 3 — Das Geheimnis der ersten Eiskönigin

Der Himmel war vollständig blau geworden.

Jeder Atemzug gefror in der Luft.

Jeder Schritt der Soldaten ließ das Eis unter ihren Füßen erklingen.

Lord Veyron blickte nach oben.

Zum ersten Mal seit tausend Jahren verschwand sein Lächeln.

„Unmöglich…“

Elara schwebte über dem Schlachtfeld.

Um sie herum bewegten sich Millionen von Eiskristallen wie lebendige Sterne.

Kael konnte kaum glauben, was er sah.

„Wer… wer bist du wirklich?“

Elara antwortete nicht sofort.

In ihrem Kopf erschienen Erinnerungen.

Ein alter Palast aus Eis.

Ein Krieg zwischen Königreichen.

Menschen, die vor ihr knieten.

Und ein kleiner Junge mit silbernen Haaren, der sie anflehte, die Welt zu retten.

Eine Stimme erklang in ihrem Geist.

„Du hast vergessen, wer du warst.“

Elara schloss die Augen.

„Ich war… die erste Eiskönigin.“

Der Drache senkte den Kopf.

„Ja.“

„Vor tausend Jahren hast du die Dunkelheit besiegt.“

„Aber der Preis dafür war dein Gedächtnis.“

Elara öffnete die Augen.

Sie sah Veyron an.

„Du warst damals schon dort.“

Veyron hob langsam seinen Stab.

„Ich war der Einzige, der erkannt hat, wie mächtig du wirklich bist.“

„Ich wollte deine Kraft.“

„Aber du hast mich verraten.“

Elaras Stimme wurde kalt.

„Nein.“

„Du hast die Welt verraten.“


Veyron lachte.

„Du glaubst, du bist eine Heldin?“

„Du hast vor tausend Jahren selbst eine Armee aus Eis erschaffen.“

„Du hast ganze Königreiche eingefroren.“

Kael sah überrascht zu Elara.

„Ist das wahr?“

Elara schwieg.

Denn tief in ihrem Herzen wusste sie:

Er sagte die Wahrheit.

Sie hatte einst eine Macht besessen, die niemand kontrollieren konnte.

Eine Macht, die sogar sie selbst gefürchtet hatte.

Veyron zeigte auf sie.

„Du bist keine Retterin.“

„Du bist eine Katastrophe.“

Plötzlich begann der schwarze Drache hinter ihm zu wachsen.

Sein Körper wurde größer.

Seine Flügel bedeckten den Himmel.

„Mein Bruder wurde dein Wächter.“

„Aber ich wurde dein Gefängnis.“

Der Drache griff an.

Eine Welle schwarzer Flammen raste auf Elara zu.

Doch sie bewegte sich nicht.

Kael schrie:

„ELARA!“

In letzter Sekunde hob sie ihre Hand.

Eine riesige Wand aus Eis entstand.

Die schwarze Flamme traf darauf.

Doch diesmal zerbrach das Eis nicht.

Es absorbierte die Dunkelheit.

Elara öffnete langsam ihre Finger.

Die schwarze Energie verschwand in ihrer Hand.

Alle verstummten.

Der blaue Drache lächelte.

„Endlich.“

„Du erinnerst dich.“


Veyron wich zurück.

„Nein…“

„Das kann nicht sein.“

Elara flog langsam zu Boden.

Ihre Rüstung begann sich zu verändern.

Das blaue Licht wurde heller.

Eine neue Krone erschien.

Nicht aus Silber.

Nicht aus Gold.

Sondern aus reinem Kristall.

„Ich bin nicht die Waffe, die du erschaffen wolltest.“

„Ich bin die Königin, die du niemals kontrollieren konntest.“


Teil 4 — Der letzte Krieg der Drachen

Veyron verlor seine Geduld.

Er hob beide Hände.

Der Boden begann zu beben.

Aus den Schatten erschienen weitere Kreaturen.

Eisriesen.

Dunkle Magier.

Monster aus einer vergessenen Zeit.

„Du hast deine Macht wiedergefunden.“

„Aber du bist allein.“

Elara sah zu Kael.

Der Krieger trat neben sie.

Er zog sein Schwert.

„Nein.“

„Sie ist nicht allein.“

Die Soldaten des Nordkönigreichs erhoben ihre Waffen.

Einer nach dem anderen knieten sie vor Elara.

„Für die Eiskönigin!“

Der blaue Drache brüllte.

Die Berge antworteten.

Dann begann die Schlacht.


Das Eis traf auf Schatten.

Feuer traf auf Kristall.

Die beiden Drachen kämpften über den Wolken.

Der schwarze Drache war stärker.

Brutaler.

Doch der blaue Drache kämpfte mit etwas, das sein Bruder verloren hatte.

Hoffnung.

Elara kämpfte gegen Veyron.

Jeder Schlag seiner Magie zerstörte Berge.

Jeder Angriff von ihr ließ ganze Täler gefrieren.

„Warum kämpfst du für diese Menschen?“

fragte Veyron.

„Sie hatten Angst vor dir.“

„Sie haben dich vergessen.“

Elara blickte zu den Menschen hinter ihr.

„Vielleicht.“

„Aber sie gaben mir trotzdem eine zweite Chance.“

Sie hob ihre Hand.

„Und genau deshalb werde ich sie beschützen.“


Veyron sammelte seine gesamte dunkle Magie.

Ein schwarzer Stern erschien über dem Himmel.

„Dann stirb mit deiner Welt!“

Er schleuderte die gesamte Kraft auf Elara.

Doch Kael stellte sich vor sie.

„Nein!“

Elara erschrak.

„Kael!“

Die Dunkelheit traf ihn.

Er fiel.

„KAEL!“

Zum ersten Mal seit tausend Jahren verlor Elara ihre Ruhe.

Ihre Augen leuchteten heller als je zuvor.

Die gesamte Welt begann zu gefrieren.

Nicht vor Angst.

Sondern vor ihrer Macht.

„Du hast einen Fehler gemacht, Veyron.“

Der Magier zitterte.

„Welchen?“

Elara ging auf ihn zu.

„Du hast vergessen…“

„Dass eine Königin nicht wegen ihrer Macht stark ist.“

„Sondern wegen der Menschen, die sie liebt.“


Sie legte eine Hand auf Kaels Brust.

Das Eis um ihn herum begann zu leuchten.

Seine Wunde verschwand.

Seine Augen öffneten sich.

„Elara…“

Sie lächelte.

„Du bist noch nicht fertig mit mir.“


Veyron schrie voller Wut.

„NEIN!“

Er entfesselte seine letzte Kraft.

Doch diesmal bewegte sich Elara nicht allein.

Alle Menschen.

Alle Soldaten.

Der blaue Drache.

Sogar die Berge selbst.

Alles reagierte auf sie.

Die ganze Welt stand hinter der Eiskönigin.

Elara hob ihre Hand.

„Dies endet jetzt.“

Ein gigantischer Kristallstrahl durchbrach den Himmel.

Er traf Veyron.

Der dunkle Magier zerfiel langsam zu Eis.

Seine letzte Stimme hallte:

„Die Dunkelheit… wird zurückkehren…“

Elara sah ihn an.

„Dann werde ich wieder da sein.“


Teil 5 — Die neue Ära der Eiskönigin

Der Krieg war vorbei.

Der schwarze Drache verschwand im Licht.

Doch bevor er ging, sah er seinen Bruder an.

„Du hast gewonnen.“

Der blaue Drache antwortete:

„Nein.“

„Sie hat gewonnen.“

Dann verschwand der schwarze Drache im Himmel.


Wochen später versammelten sich alle Königreiche im Norden.

Zum ersten Mal seit tausend Jahren gab es Frieden.

Elara stand vor der Gefrorenen Kathedrale.

Nicht als Herrscherin über die Menschen.

Sondern als Beschützerin.

Kael trat neben sie.

„Wirst du für immer Königin bleiben?“

Elara lächelte.

„Ich weiß es nicht.“

„Früher dachte ich, eine Krone bedeutet Macht.“

„Jetzt weiß ich, dass sie Verantwortung bedeutet.“