Jeder Zauber ließ den Himmel brennen.
Doch der Schattenkönig war stärker.
Er schlug Adrian nieder.
„Du bist nur ein Kind.“
Adrian lag am Boden.
Morgenfeuer zerbrochen neben ihm.
Der Schattenkönig hob seine Waffe.
„Dein Vater ist gescheitert.“
Adrian schloss die Augen.
Dann hörte er eine Stimme.
Nicht von Arkan.
Nicht von seiner Mutter.
Von seinem Vater.
„Ein König wird nicht durch seine Macht bestimmt.“
„Sondern durch das, was er bereit ist zu schützen.“
Adrian öffnete die Augen.
Er stand auf.
Das zerbrochene Schwert begann zu leuchten.
Nicht mit Drachenfeuer.
Sondern mit seinem eigenen Licht.
TEIL 10 – DER NEUE KÖNIG VON ELDORIA
Adrian griff nicht den Schattenkönig an.
Er löste seine Dunkelheit.
Denn er erkannte:
Der Schattenkönig war einst kein Monster gewesen.
Er war ein König, der durch Verrat zerstört wurde.
„Du hast so lange gekämpft, weil du vergessen hast, wie Frieden aussieht.“
Der Schattenkönig zitterte.
Zum ersten Mal sah man Schmerz in seinen Augen.
„Ich… erinnere mich nicht mehr.“
Adrian streckte seine Hand aus.
„Dann erinnere dich.“
Das goldene Licht breitete sich aus.
Die Dunkelheit verschwand.
Der Schattenkönig löste sich nicht in Tod auf.
Sondern in Frieden.
EPILOG – DER JUNGE, DER ZUM DRACHENKÖNIG WURDE
Viele Jahre später stand Adrian auf dem Thron von Eldoria.
Doch er trug keine schwere Krone.
Neben ihm lag Morgenfeuer.
Die Drachen flogen wieder über die Berge.
Menschen und Drachen lebten gemeinsam.
Und die Kinder des Königreichs erzählten eine neue Geschichte.
Nicht von einem Prinzen.
Nicht von einem Krieger.
Sondern von einem Jungen, der glaubte, gewöhnlich zu sein.
Bis ein Schwert ihn auswählte.
Bis ein Drache vor ihm kniete.
Bis die Welt erkannte:
Der letzte Drache war nie ausgestorben.
Er hatte nur auf den richtigen Erben gewartet.