Caminé con pasos ciegos pero calculados hacia el fondo de la habitación, donde se alzaba el librero empotrado de piso a techo.
Localicé al tacto el lomo áspero de la enciclopedia jurídica alemana: seis volúmenes empastados en piel con letras doradas desvanecidas.
Tiré del tercer volumen hacia afuera.
La sección completa del librero giró suavemente sobre un eje oculto en la pared de yeso, dejando al descubierto una pequeña cavidad de metal de cuarenta centímetros de ancho.
En su interior parpadeaba la luz azul de una unidad de almacenamiento masivo en red con cuatro discos duros mecánicos de alta capacidad.
El corazón me dio un vuelco en el pecho.
Eran las grabaciones originales, sin editar, sin filtros de compresión y sin acceso remoto desde la nube.
La caja metálica que contenía los discos estaba asegurada por un candado tubular de tres pines.
El candado de la llave dorada que Alejandro llevaba al cuello con la cadena de su primera comunión.
Me quedé paralizado frente al metal cerrado, sintiendo cómo una gota de sudor frío me bajaba por la nuca hasta perderse en el cuello de mi camisa.
No había forma de forzar ese cilindro de acero sin un taladro de carburo de tungsteno o un soplete de precisión que alertaría a toda la casa en cuestión de segundos.
En ese instante exacto, una sombra larga y densa se proyectó sobre la alfombra a mis espaldas.
El chasquido metálico del percutor de un arma de fuego amartillándose resonó en el silencio del despacho con la claridad de una sentencia de muerte.
—Ich wusste, dass du es dir nicht verkneifen könntest, deine mittelmäßige Journalistennase in mein Haus zu stecken, kleiner Bruder— sagte Alejandros Stimme aus dem Schatten des Türrahmens.
Plötzlich ging das Licht der Deckenlampe an und blendete mich mit einem weißen Schein, der mich vor Schmerz zusammenkneifen ließ.
Mein älterer Bruder stand nur drei Meter entfernt und richtete eine neun Millimeter große halbautomatische Pistole direkt auf meine Brust.
Sie trug einen schwarzen Satinmantel mit den in Gold gestickten Initialen AM auf der Brusttasche.
Sein Gesichtsausdruck verriet weder Überraschung noch Beunruhigung; er besaß dieselbe eisige, geschäftsführende und blutrünstige Ruhe, mit der er Stunden zuvor im Weihnachtsspeisesaal den gefüllten Schweinelendenbraten aufgeschnitten hatte.
Und um ihren Hals hing, glänzend vor dem dunklen Stoff des Kleides, die goldene Kette mit dem dreistiftigen Schlüssel, die wie ein schicksalhaftes Pendel über ihrem Brustbein schwang.
Der Gewehrlauf zitterte nicht in seiner rechten Hand.
„Wie schade, dass du dich wie ein gewöhnlicher Einbrecher über den Gartenzaun gewagt hast, Fernando“, sagte Alejandro und trat langsam in die Mitte des Raumes. „In dieser Gemeinde ist das Selbstverteidigungsrecht eindeutig, wenn ein bewaffneter Eindringling um vier Uhr morgens dein Privatgrundstück betritt.“
Ein dumpfes Knarren aus dem Stockwerk darüber kündigte an, dass jemand anderes gerade die Treppe hinaufgekommen war.
Kleine, schwerfällige, schleppende Schritte begannen langsam die Diensttreppe hinab in Richtung Eingangshalle zu führen.
Alejandros Augen verließen meine nicht einen Millimeter lang, doch ein winziges Lächeln, beladen mit unendlichem Gift, begann sich in den Mundwinkeln seiner dünnen Lippen zu bilden.
Der Verdacht, der mich hierher geführt hatte, war keine bloße Arbeitshypothese mehr; er war ein lebendiger Albtraum, der im Begriff war, sein nächstes Opfer direkt vor meinen Augen zu fordern.